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Größe der Kurzschlussströme
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27.08.14 11:45
Andy 
Größe der Kurzschlussströme

Hallo,

ich habe eine Frage zu den Kurzschlussstromgrößen. Bei den Wechselrichtern wird immer der 1-polige und der 3-polige Kurzschlussstrom angebenen, weil dies der größte, beziehungsweise der kleinste Kurzschlussstrom ist und ich danach meine Schutzorgane etc auslegen muss.
Ich möchte aber den 2-poligen Kurzschluss, beziehungsweise den 2-poligen Kurzschluss mit Erdberührung ausrechnen.
Weiß jemand wie ich diesen rechnerisch herleiten kann?

MfG Andy

11.09.14 15:16
admin 

Administrator

Re: Größe der Kurzschlussströme

Auf dieser Seite wird alles eigentlich sehr gut von dem Verfasser erklärt.


http://www.netinform.net/GA/Wegweiser/Gu...p;Ebene2_ID=373



Mit freundlichen Grüßen

11.09.14 16:28
Andy 
Re: Größe der Kurzschlussströme

Dies gilt aber doch nicht für den Batteriebetrieb oder irre ich mich?
Diese Berechnungsmethode ist doch nur erlaubt, wenn die Versorgung über das normale Netz stattfindet.
Arbeitet der Wechselrichter mit 220VBatteriespannung und wandelt diese um, dann ist der Kurzschlussstrom rein abhängig von der Wechselrichterauslegung.
Da nur zwei Phasen beteiligt sind muss es eine Sternpunktverschiebung geben oder ähnliches. Bei einem Betrieb netzautark über den Wechselrichter ist der einpolige Fehler im Gegensatz zur normalen Kurzschlussberechnung der größte. Hersteller geben immer an: Ik-1polig=3,5facher Nennstrom, Ik-3poliger=2facher Nennstrom oder ähnliches

Das war die intention meiner Frage, ob jemand weiß, wie ich die Größenordnung von den anderen Fehlerarten bestimmen kann, aber nicht bei Versorgung über das normale Netz.

Mit freundlichen Grüßen

12.09.14 10:53
admin 

Administrator

Re: Größe der Kurzschlussströme

Sie betrachten die Frage einfach zu theoretisch.
Was will man denn mit dem Kurzschlusschutz und der Sicherungs/Leitungsauslegung erreichen?
Doch wohl nur, dass die Leitung gegen Überlast und Kurzschluss abgesichert ist.

Somit stehen bei einer USV im Batteriebetrieb alle Parameter fest. D.h. sie wissen aus den technischen Daten,
wie hoch der Kurzschlusstrom und wie das Überlastverhalten ist.

Da die USV aber noch eine zweite Betriebsart hat, nämlich den Bypassbetrieb, ist es hier viel wichtiger zu wissen, wie hoch die Netzimpedanzen sind. Daraus lässt sich dann die erforderliche Sicherung bestimmen. Hier muß aber aufgepasst werden, dass die Sicherung selektiv zu den meistens verbauten internen Bypass-Thyristorsicherungen ist.

Wird leider oft nicht gemacht. Aber diese Berechnung ist wichtig für den sicheren USV - Betrieb.



Mit freundlichen Grüßen

Zuletzt bearbeitet am 12.09.14 10:56

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Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage, im USV Lexikon sowie im Batterielexikon.
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